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Billy Talent - eine Analyse

Billy Talent ist für mich persönlich die Band mit dem geringsten Erinnerungswert. Warum ist das so?

  1. Die Musik fand und finde ich noch immer sehr unisono. Ich kann aus einer Platte in ein Lied reinhören und ein weiteres ohne Überblendung hinzumixen. Da fehlt mir die Abwechslung, die Nutzung der instrumentalen Möglichkeiten.
    Da können die Jungs bestimmt mehr, wenn sie sich denn mal aufraffen. Dabei sage ich nicht, dass sie schlechte Musik machen. Sie eignet sich meinem Empfinden nach nur nicht fürs Dauerhören.

    Des Weiteren scheint die Kondition der Band nicht sonderlich zu sein, denn schon nach 70 Minuten war das Konzert nach nur einer Zugabe schlagartig zu Ende. Ein wenig vor den Kopf gestoßen fühlten wir uns dann schon, als die Mehrheit kommentarlos den Ausgängen zuströmte und das Ende sang- und klanglos akzeptierte.
    Die gespielte Setlist

  2. Es gab zu jeder Zeit große Biere, weil sich die meisten Konzertbesucher mit homöopathischen Dosen zufriedengaben. Stefan und ich hatten zwei Erklärungen hierfür:
    Entweder hatten sie kein Geld oder sie taten sich an anderen benebelnden Drogen gütlich. Das Erste konnten wir nicht beweisen, das Letztere konnten wir riechen.

  3. Wir beide waren deutlich an der oberen Grenze des Altersdurchschnitts. Mindestens zwei Drittel der anwesenden männlichen Personen hatte die erste Rasur noch nicht hinter sich oder konnte sich zumindest noch detailliert daran erinnern. Personen, die älter waren als wir, waren eindeutig Begleiter der Vorgenannten. Über weibliche Personen machten wir uns keine Gedanken.

Fazit: Schade, schade …

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